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Indirekte Adressierung mit variablem Ziel


Betrifft: Indirekte Adressierung mit variablem Ziel
von: stormlamp
Geschrieben am: 29.11.2018 09:00:14

Hallo,

ich versuche gerade eine indirekte Adressierung auf Zellen eines anderen Tabellenblatts, wobei jedoch die Zelle selbst variabel bleibt, damit die Formel auch noch funktioniert, wenn jemand Zeilen einfügt oder löscht.

Ausgabgsbasis:
In Zelle A1 des Erbnis-Tabellblatts steht der Name des Tabellenblatts aus dem die Information gezogen werden soll.

Die Formel:
=INDIREKT("'"&A1&"'!G10")
zieht also den Wert aus der Tebellenblatt(A1) und Zelle G10. Dabei ist jedoch G10 ebenfalls ein fester Wert.

Die Formel:
=INDIREKT("'"&A1&"'!"&G10)
funktioniert natürlich ebenfalls nicht wie gewünscht.

Wie muss die indirekte Adressierung dann richtig aussehen, wenn ich den Zielzellbezug variabel halten will?

Weitere Frage: Wie müsste die indirekte Adressierung aussehen, wenn das Zielfeld einen Namen hätte?

Viele Grüße
Hans

  

Betrifft: AW: Indirekte Adressierung mit variablem Ziel
von: Daniel
Geschrieben am: 29.11.2018 09:31:48

Hi
einen mit Indirekt einen Zellbezug zu erzeugen, der sich automatisch anpasst wenn du Zeilen einfügst oder löschst ist nicht möglich.
Man verwendet Indirekt deswegen ja oftmals auch genau dann, wenn man diesen Effekt vermeiden will.

Die einzige Lösung, die da funktionieren könnte, ist wie bereits vermutet der Weg über Namen.
die Namen passen sich ja automatisch an, wenn Zellen eingefügt oder gelöscht werden.

du musst auf jedem Blatt der Zielzelle einen Namen geben.

Indirekt kann auch Namen verwenden, dh wenn die Zelle mit "xxx" benannt ist, funktioniert
=Indirekt("xxx")
wenn in Zelle A1 dann "xxx" steht, natürlich auch mit
=Indirekt(a1)

Gruß Daniel


  

Betrifft: AW: Indirekte Adressierung mit variablem Ziel
von: stormlamp
Geschrieben am: 29.11.2018 10:38:14

Hi Daniel,

danke für die Auskunft.

Gruß
Hans