hans und der tägliche Horror
Anmerkungen zur Zeit
Guatanamo darf nicht sterben - Zurück zur Übersichtsseite Allzuprivates
Welches Desaster. Wir glaubten uns in einer friedlichen DisneyWorld-Welt, die nur ab und an von islamistischen Störenfrieden aus ihrer Letargie gerissen wird und merken dann plötzlich, dass wir von Unholden umgeben sind. Der rechtgläubige CocaCola-Bürger fragt sich, ober unsere Rechtsmittel ausreichen, Gangster wie den Wikileaks-Gründer Julian Assange oder einen seiner Informanten wie Obergefreiten Bradley Manning einer gerechten Strafe zuzuführen.

Doch rufen wir uns doch einmal ins Gedächtnis, wozu Strafen dienen sollen:
  • zur Veränderung des zu Bestrafenden zum Besseren (Spezialprävention)
  • zum Ziel der Abschreckung potentieller anderer (Generalprävention)
  • zum Ziel des Schutzes anderer (z. B. der sonstigen Bevölkerung)
  • zur Wiederherstellung der Gerechtigkeit (Sühne) und von Vergeltung (Talionsprinzip)
Den ersten Punkt können wir in diesem Fall vernachlässigen, denn ein halbwegs gerechtes Urteil wird einem solcher Verbrechen Angeklagten ein Weiterleben keineswegs gestatten können. Im Vordergrund stehen hier die verbleibenden drei Punkte. Potentiellen Tätern muss vor Augen geführt werden, dass Verbrechen nicht lohnt. Wer sich an Geheimunterlagen unserer uns allen dienenden Staaten bzw. deren Lenkern vergeht und diese einer Öffentlichkeit zugänglich macht, deren beschränktes Denkvermögen aus diesen Unterlagen dann gänzlich falsche Schlüsse zieht, muss die volle Wucht der Gesetze treffen.
Wenn diese Wucht nicht ausreicht, müssen die Gesetze eben geändert werden. Im Vordergrund muss die Vergeltung stehen. Da uns die Scharia hierzu sicherlich als Ideengeber dienen kann, könnte unser Weg zum einem rechten Rechtsstaat gleichzeitig ein Zugehen auf den islamischen Teil der Welt bedeuten und damit diese Welt sicherer machen.
Es wird auch sicherlich jedem einleuchten, dass die durch Abschaum wie Assange oder Manning offengelegte Tatsachen überempfindsame Menschen zu der Meinung veranlassen könnten, dass es im Irak oder in Afghanistan zu Grobheiten von Seiten der US-Befreier und deren Willigen gekommen ist. Diesen Überempfindlichen soll gesagt sein, dass da, wo gehobelt wird, Späne fallen und dass Rohstoffe am besten in den Händen derer aufgehoben sind, die sie auch zu verbrauchen verstehen.
Aber zuerst geht es einmal darum, an die Hintermänner(frauen) von Wikilieaks heranzukommen. Dankenswerterweise hat die australische Regierung versichert, den USA an der Jagd auf Assange behilflich zu sein. Dies ist umso dankenswerter, da die etwas lahmen Schweden der Rufmordkampagne bezüglich der Vergewaltigungsvorwürfe nicht den rechten Druck verliehen hat. Wir können hoffnungsfroh davon ausgehen, Herrn Assange bald in einem schmucken orangenen Overall auf einer Karibikinsel urlauben zu sehen. Dort wird er den Wellnessbereich mit den Spezialitäten dieses Kurortes geniessen können.
Guantanamo darf nicht sterben; es wird dringender benötigt als je.

hans
im November 2010