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Simulation mit bedingten Wahrscheinlichkeiten | Herbers Excel-Forum


Betrifft: Simulation mit bedingten Wahrscheinlichkeiten von: Tim Hesse
Geschrieben am: 11.01.2010 12:46:29

Hallo zusammen,

Ein Investitionsprojekt erstrecke sich über 2 Perioden:

T=1:
Hier können die Zahlungsüberschüsse Werte zwischen 95 und 120 GE annehmen, wobei die Werte einer stetigen Normalverteilung mit E(ZÜt=1)=107,5 folgen.

T=2:
Wenn CFt=1 zwischen 95 und 107,5 bzw. [µ;Min] liegt, können die Zahlungsüberschüsse in t=2 Werte zwischen 90 und 115 GE annehmen, wobei die Werte wiederum einer stetigen Normalverteilung folgen.

Wenn CFt=1 zwischen 120 und 107,5 bzw. [Max;µ] liegt, können die Zahlungsüberschüsse in t=2 Werte zwischen 110 und 145 GE annehmen, wobei die Werte wiederum einer stetigen Normalverteilung folgen.

Die Zielfunktion sei die Kapitalwertformel mit einem nicht weiter spezifizierten Zinssatz r:
Kapitalwert = ZÜt=1/(1+r)+ZÜt=2/(1+r)^2

Ich möchte auf Basis der obigen Daten eine Monte-Carlo Simulation zur Ermittlung der Wahrscheinlichkeitsverteilung aller möglichen Kapitalwerte durchführenau. Meine Frage lautet nun: Kann ich den obigen Sachverhalt auf Excelbasis mit einem entsprechenden Add in (z.B. Crystal Ball oder @Risk) durchführen? Fall ja, wie kann ich diesen formelmäßig abbilden? Falls nein, welches Programm kann helfen?

Für jeden Hinweis wäre ich Euch sehr dankbar.

Viele Grüße,

Tim

  

Betrifft: AW: Simulation mit bedingten Wahrscheinlichkeiten von: Wolfgang
Geschrieben am: 11.01.2010 14:13:25

https://www.herber.de/bbs/user/67131.xls

Hallo Tim,

in dieser Datei kannst Du Mittelwert und Standardabweichung einer Normalverteilung eingeben. Dieser Modellverteilung werden zufällig Werte entnommen und angezeigt. Mit Drücken der Taste F9 kommen immer neue Zufallszahlen.

Damit müßtest Du Dein Problem lösen können.

Gruß
Wolfgang


  

Betrifft: AW: Simulation mit bedingten Wahrscheinlichkeiten von: Tim Hesse
Geschrieben am: 11.01.2010 14:30:12

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für Deine Antwort. Das von Dir beschriebene Ziehen von Zufallszahlen aus einer gegebenen Verteilung (hier der Normalverteilung) ist sicherlich ein Teil der Lösung. Schwierigkeiten habe ich weiter jedoch mit der Abbildung der zwischen den periodenspezifischen Cash Flows bestehenden Abhängigkeiten. So soll die Ausprägung des Cash Flows z.B. in Periode 2 von der Ausprägung des Cash Flows in Periode 1 abhängen. Hast Du eine Idee, wie man das formelmäßig abbilden kann?

Habe das Problem in beigefügter Excel-Date nochmals graphisch dargestellt:

https://www.herber.de/bbs/user/67133.xls

Viele Grüße,

Tim