Kunde mit dem n-höchsten Umsatz anzeigen

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Betrifft: Kunde mit dem n-höchsten Umsatz anzeigen
von: Trudbert Schnidt
Geschrieben am: 01.05.2015 16:43:43

Hier...
Betrifft: AW: Kunde mit dem höchsten Umsatz anzeigen
von: Rudi Maintaire
Geschrieben am: 07.11.2012 13:12:16
...hat die Formel perfekt geklappt.
Analog dazu möchte ich z.B. den Namen des Kunden mit dem 2. höchsten Umsatz anzeigen lassen, aber die folgende Formel klappt nicht ganz:
{=INDEX(A2:A194;VERGLEICH(KGRÖSSTE(SUMMEWENN(A2:A194;A2:A194;B2:B194);2); SUMMEWENN(A2:A194;A2:A194;B2:B194);)) }
Wenn der Kunde mit dem größten Umsatz z.B. 10 Einträge in der Tabelle hat, dann ergibt die Formel den umsatzzweitstarksten erst dann, wenn K = 11.
Ein paar andere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben meistens #NV.
Hast jemand eine Idee, wo mein Denkfehler liegt? Für Tipps vielen Dank im Voraus.

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Betrifft: AW: Kunde mit dem n-höchsten Umsatz anzeigen
von: Hajo_Zi
Geschrieben am: 01.05.2015 16:47:05
lese FAQ
Zu Crossposting lies diese Seite Hajo-Excel.de
Durch Crosspostuing werden mehrere Gruppen von Leuten mit dem gleichen Thema befasst, ohne dass sie voneinander wissen.
Naturgemäß laufen dann die Antworten, die im einen Forum "zu spät" gegeben wurden, ins Leere und bleiben ohne Resonanz.
Es reicht also, zunächst in einem Forum zu posten - wenn die Antworten dann unbefriedigend sein sollten, steht es einem anschließend immer noch offen, ein anderes Forum zu Rate zu ziehen.
Ich mache keine Werbung für andere Foren und verzichte darum auf den Link.

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Betrifft: Sieht ziemlich unsicher aus ...
von: lupo1
Geschrieben am: 01.05.2015 17:15:39
... und bevor Du Dich noch tiefer in Matrix-Ungetümen verhedderst, würde ich doch eher eine Pivot-Tabelle mit den Umsätzen pro Kunde anlegen (als Hilfsspaltenlösung). Dort kannst Du dann mit KGRÖSSTE bequem den gewünschten Wert aus der Summe holen, oder sogar absteigend von oben sortieren (Aktualisierung behält das dann bei), so dass Du - ohne einen Berichtsfilter und ohne jegliche Art von Matrixoperation! - den 2.-größten Kunden fix aus der 3. Zeile der Umsatzspalte ziehen kannst.

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Betrifft: Nachtrag zum Aufwand Deiner Matrixformel
von: lupo1
Geschrieben am: 01.05.2015 17:33:01
=INDEX(A2:A194;VERGLEICH(KGRÖSSTE(SUMMEWENN(A2:A194;A2:A194;B2:B194);2); SUMMEWENN(A2:A194;A2:A194; B2:B194);))
Ich zähle - abgesehen davon, dass sie nicht funktioniert - 193 Durchläufe ^ 4, nämlich zwei (sehr schnelle!) SUMMEWENNs, die unabhängig voneinander funktionieren sollen, also multiplikativ häufig, und dann KGRÖSSTE ebenfalls multiplikativ und am Ende VERGLEICH (/2) ebenfalls. Vielleicht sehe ich es zu pessimistisch oder habe irgendwas falsch berechnet, oder Excel kürzt intelligent irgendwo ab, aber 193^4/2 ergibt mal eben 1.387.488.001/2 kombinierte Such-, Check- oder Addiervorgänge.
Die Pivottabelle hingegen hat nur 193 davon. Das wäre um den Faktor 3,6 Mio kleiner.
Höchste Zeit, um das Götzenbild Matrixformel für viele Fälle in den Spaß- oder Elfenbeinturm zu verbannen, wo es in solchen hingehört, und ordentliche Datenverarbeitung wieder ans Licht zu holen.

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Betrifft: Eine Matrixformel ist kein 'Götze', ...
von: Luc:-?
Geschrieben am: 01.05.2015 19:14:50
…Lupo,
sondern eine allgemeine, oft sehr hilfreiche Funktionalität vieler bereichs-/matrizen­basierter Kalkula­tions­pgmm. Du hattest dich doch selbst an der diesbzgl Diskussion beteiligt und kennst deshalb sicher auch D.Mayohs Meinung… ;-)
Eine Pivot-Tabelle als Form einer Kreuztabelle wird dagg durch ein spezielles Pgm erzeugt, das sie idR rationeller macht, was bei allen speziellen Pgmm* der Fall ist (bzw sein sollte). Auf dieser Grundlage kann man aber keine unspezifizierte, universelle Software für Kalkulations­aufgaben erstellen. Software, die auf so etwas ausgerichtet ist (zB QlikView von QlikTec), hat idR nicht diese Univer­salität, ist aber in ihrem Aufgaben­bereich oft leistungs­fähiger als Xl & Co.
Was deine Berechnung betrifft — hier müsste man auch die xl-interne Fml-Optimierung berücksich­tigen, was aber keiner kann, da sich deren Details unserer Kenntnis entziehen. Sicher ist dabei nur, dass mehrere Pgmm, evtl auch gleiche mehrmals, benutzt wdn, was man für die Pivot-Tabelle aber auch nicht ausschließen kann, weil wohl kaum anzunehmen ist, dass sie intern nicht auch auf Xl-Funktion(­alität­)en zugreift, mit dem Unterschied*, dass dann nur deren Ergebnisse dargestellt wdn.
* Die Verbindung zu den Primärdaten bleibt aber erhalten, was sie zu einer Art „Makro-Fkt“ macht.
Gruß, Luc :-?

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Betrifft: AW: Eine Matrixformel ist kein 'Götze', ...
von: lupo1
Geschrieben am: 01.05.2015 19:52:48
Ich hatte mich verformuliert:
Höchste Zeit, um das Götzenbild Matrixformel für viele Fälle in den Spaß- oder Elfenbeinturm zu verbannen, ...

sollte richtig heißen:
Höchste Zeit, um das - für viele Fälle - Götzenbild Matrixformel in den Spaß- oder Elfenbeinturm zu verbannen, ...
Jedoch ist auch
mit dem Unterschied*, dass dann nur deren Ergebnisse dargestellt wdn.
* Die Verbindung zu den Primärdaten bleibt aber erhalten, was sie zu einer Art „Makro-Fkt“ macht.

reine Theorie. Die Pivot-Funktionalität weist in einem Zuge alle Daten den richtigen Töpfen zu, genauso, wie man es bei Variablensummierung in VBA täte. Und damit ist sie im höchsten Maße praxisrelevant, die Matrixformel in diesem Thread jedoch auf gar keinen Fall.
Eine Zeitmessung über die Ermittlung der Umsatz-Renner und -Penner mit der Matrixformel im Vergleich zu Pivot muss am Ende jedem die Augen öffnen.

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Betrifft: War 'nur' Replik auf 'Matrixformel als Götze', ...
von: Luc:-?
Geschrieben am: 01.05.2015 23:13:24
…Lupo,
und nicht auf ein spezielles Problem bezogen, aber das hast du nun ja zT zurückgefahren…
Der eine Zug ist auch nur Theorie, oder weißt du, wie das Pivot-Pgm „gestrickt“ ist…? ;-]
In QlikView hatte ich schon mal eine Dateneingabe auf Basis einer Xl-Kreuz­tabelle pgmiert, so dass deren Daten schließ­lich in Listen­form vorlagen. Alles Weitere musste dann nur noch einge­stellt und für die Berech­nungen Fmln angegeben wdn. Auf Klick wurde dann in 0,- eine variierbare Kreuz­tabelle erstellt. Noch 1-2 Klicks und aus der Tabelle wurde ein Diagramm gewünschten Typs. Und das schon vor 14 Jahren!
Man sieht also, Berechnungen könn(t)en superschnell ausgeführt wdn. Länger dauern idR Organi­sations­aufgaben, weil die sehr viele Berech­nungen erfordern. Außerdem merkt man wohl nur am Zeit­bedarf, wieviele das sein könnten und ob die Fml-Opti­mierung wenig­stens zT greift bzw über­haupt vorge­nommen wird.
Übrigens, bei eigenen Fktt (UDF) muss man sich ohnehin weit­gehend auf sich selbst verlassen… ;-)
Luc :-?

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