Aus der Praxis - Personalplanung



Excel-Version: 9.0 (Office 2000)
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Betrifft: Aus der Praxis - Personalplanung
von: erwin
Geschrieben am: 29.06.2002 - 09:17:53

Hallo, Ihr Excelexperten
Personalplanung
Ich brauche für eine Aufgabe eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern, wie groß muß sie sein?
Aus Erfahrung weiß ich, daß die vorhandene Gruppe aufgrund von Fehlzeiten im Jahresverlauf mal zu groß und mal zu klein ist. Die erforderliche Mindestanzahl soll aufgrund der Fehlzeiten der vergangenen Jahre herausgefunden werden.

Könnte das ein Lösungsweg sein, wenn ich zunächst die vorhandene Datengrundlage (Anwesende an jedem Tag des vergangenen Jahres) danach auswerte, an wieviel zusammenhängenden Tagen (eine Dauer von etwa 60 zusammenhängenden Tagen ist erforderlich, um eine durchhaltbare Leistung erbringen zu können) zumindest 12 von 24 Mitarbeitern anwesend waren. Um die Anzahl zu finden, die an 60 zusammenhängenden Tagen anwesend waren, wird dann die Mindest-Anzahl (mehr oder weniger als12) variiert.
Die vorhandenen Zahlen habe ich bisher so ausgewertet, daß ich die wöchentliche Anwesenheits-Zahl (Summe der Anwesenden an den fünf Werktagen) in einem Diagramm dargestellt habe. An dem Kurvenverlauf der Wochensäulen kann ich dann sehen, wie lange eine abzulesende Wochengruppenstärke vorhanden war. Die Darstellung mit einer Kurve reicht mir aber nicht aus, die Darstellung ist mir zu ungenau. Ich benötige eine Formel oder eine statistische Funktion.
Wer kann mir weiterhelfen?
Gruß Erwin


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Re: Aus der Praxis - Personalplanung
von: Nike
Geschrieben am: 01.07.2002 - 00:12:07

Hi,
du könntest noch eine Trendlinie hinzufügen (Diagrammtyp:
Punkt XY mit interpolierten Linien, linker Mauslikc auf die
Linie und dann Trenlinie hinzufügen... auswählen)
Ich habe noch nicht genau deine Auswertungsmethode verstanden
aber häufig kann man mit solchen Zahlenspielen nur ganz grobe
Näherungen erreichen, oft spiele Key Player eine nicht zu
unterschätzende Rolle, aber naja, vielleicht mußt du das dann
noch bei der Feinplanung berücksichtigen...
Auch stellt sich die Frage, wie die Verteilung ist, gibt es
das klassische "Sommerloch" in dem die halbe Abteilung im
Urlaub ist oder steht die Order, das möglichst ein
gleichmäßiger Bestand anwesend sein soll?
Ansonsten könntest du dich ja auch ganz abstrackt von der
rein numerischen Seite her nähern und jeden Mitarbeiter mit
360 - 52*2 - 30 Urlaubstage - 3 Feiertage und ein paar
Krankheitstagen also ca 220 AT kalkulieren...

Viel Spaß beim Rechnen,
leider kommt es meisten anders als man denkt ;-)

Bye

Nike

P.S. Vergiss nicht, Puffer einzukalkulieren! -Expect the unexpected ;-)

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Re: Aus der Praxis - Personalplanung
von: erwin
Geschrieben am: 02.07.2002 - 16:33:19

Hi Nike,
danke für Deine Überlegungen zu meinem Problem. Vielleicht hilft Dir die jetzt etwas andere Schilderung des Problems:

Es geht um ein Auswertungsproblem einer zweispaltigen Tabelle.
Ich habe in Spalte A alle Arbeitstage eines Jahres aufgelistet.
In Spalte B habe ich unterschiedliche Zahlen zwischen 0 und 24
Nun möchte ich analysieren an wieviel zusammenhängenden Tagen die Zahl 24 oder 23 ... 0 auftaucht.
Auch die Anzahl der zusammenhängenden Tage möchte ich variieren, z. B. 15, 20, 25 ..... 60 Tage.

Etwas anfangen könnte ich auch mit einer Analyse, die aussagt, an wieviel max. zusammenhängenden Tagen die Zahl x erreicht worden ist. Danach die zweit, dritt usw. plazierte Zahl.

Mit der Aussage an x-Tagen wurde die Zahl 24, 23, ..... 0 erreicht. Das hilft mir nicht, weil dann zusammenhanglose Zeiträume aufgezählt werden.
Na, wie schaut's ist das Problem jetzt klarer?
Gruß Erwin

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